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Über

Hallo,ich bin 33 Jahre alt und wohne in einem 1600 Einwohner Ort.Ich lebe mit meinem Freund zusammen in unserem eigenen Häuschen mit Garten. Gerade bin ich in einer Reha,da ich sehr ängstlich bin. Vielleicht geht es euch auch so,das die Angst euer Leben bestimmt .Leider sind Ängste weit verbreitet.  Jetzt bin ich auf der Suche nach mehr Mut und Freiheit, nach dem Gefühl sich fallen lassen zu können und nach meiner Lebenslust. Vielleicht habt Ihr Lust mich etwas auf dem Weg zu begleiten. Vielleicht seht ihr das ihr nicht alleine seid oder habt ein paar Tips für mich!?       

 

 

 

Alter: 37
 


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Nichts unter Kontrolle und trotzdem Leben ,In der Reha

5.06.2013                                                                                                                                      Heute Morgen war ich schon ein wenig genervt. Der Mann neben mir sagt ständig was dagegen,hat grundsätzlich eine andere Meinung und hat heute in der Gruppentherapie ein abstruses Thema angesprochen. Ich denke manchmal schon meine Probleme seien es nicht wert das ich sie anspreche,aber der... Na ja, aber wenn es für einen selbst einen Leidensdruck darstellt will man es ja auch weg haben. Das Wetter ist super,ich hab es auch genutzt.Jetzt habe ich diverse rote Punkte auf der Haut. Meine Allergie meldet sich.Aber warum?Die Sonne? Ich kann mich da jetzt mal wieder voll reinsteigern.Eindeutig. Warum kann ich es jetzt nicht einfach dabei belassen und hoffen das es morgen Früh wieder besser ist? Absolut neurotisch. Ständig schaue ich in den Spiegel. Google,in der Hoffnung eine Antwort zu bekommen. Der Nachmittag war zu schön um jetzt alles damit zunichte zu machen. Jetzt schmerzt mein rechter Nasenflügel.Wieder frag ich mich,wieso?Warum ich??? Kennt ihr das?Ich werde jetzt mein Buch weiter lesen, um mich abzulenken.

 

 

5.6.13 18:50, kommentieren

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Nichts unter Kontrolle und trotzdem Leben ,In der Reha

04.06.2012                                                                                                                                   Heute war ich doch etwas wehmütig, da ein paar Leute abgereist sind. Vielleicht wäre ich auch gerne nach Hause gefahren. In der Gruppe haben wir heute über meine Panikattacken diskutiert. Aber da kann ich mich nur selbst heraus holen. Ich muss meinem Körper wieder vertrauen lernen und meiner Seele auch. Ich glaube man kann Stunden und Tage darüber reden.Wenn ich nicht selber mutig werde, dann nutzt alle rederei nichts. Obwohl es schon hilfreich ist,besser zu verstehen woher meine Misere kommt. Endlich schien heute mal die Sonne.Das tat gut. Heute hat mich so ein Typ angequatscht. Ich lagauf der Liege in der Sonne, um mein Buch zu lesen. Auf einmal war er da. Der Obermatscho. Ich hab schon vergessen was er gesagt hat,weil es so über war. Ich erinnere mich,er erwähnte das er sich eingesperrt fühlen würde,er brauche Wald.Dabei sind wir ringsherum von Wald umgeben!???? Später sah ich ihn bei 2 anderen Mädels,er mit nacktem Oberkörper,ganz lässig. Später hörte ich noch andere ähnliche Geschichten. Ober er seine Liebe noch finden wird?Es bleibt spannend...

4.6.13 21:10, kommentieren

Nichts unter Kontrolle und trotzdem Leben ,In der Reha

Gestern war ich den ganzen Tag müde. Die Augen brannten, alles zog an mir vorbei. Ich kann diesen Zustand überhaupt nicht leiden und frag mich,ob es anderen auch so geht. Es ist schon wieder ein Gefühl die Kontrolle verlieren zu können. Heute war ich wieder mal sehr konfus. Nach meiner Gruppenstunde stand Körperwahrnehmung an.  Dazwischen lag eine halbe Std. Pause. Warum auch immer, es ist mir ein absolutes Rätsel,bin ich erstmal los eine Kleinigkeit einkaufen. Dann freute ich mich über ein Paket aus der Heimat,welches ich Erwartungsvoll offenen wollte. Der Zufall oder Fügung,wie auch immer man es nennen mag sorgte dafür das ich auf die Uhr schaute. 11:01Uhr. Die Uhrzeit sagte mir irgendwas. Oh nein!!!! 11 Uhr ist doch Körperwahrnehmung. Wie von der Tarantel gestochen rannte ich los. Ich kam noch vor der Therapeutin,war aber sehr durcheinander, das mir die Zeit garnicht bewusst war. Äußerst seltsam. Das Gefühl "Out oft Control". Ist es wohl normal solche Aussetzer zu haben?So was kann mich schon aus der Bahn werfen. Nach der Entspannungsübung habe ich mich jedoch innerlich beruhigen können. Gestern telefonierte ich mit meiner Mutter. Manchmal hat sie solche Redeflashes,das sie 2Min. gar nicht mitbekommen hat das ich nicht am Hörer war,da eine Kollegin geklopft hat. Ich hab ihr auch mehrmals gesagt, "Mama,es hat geklopft".Das hat sie vor lauter Reden nicht gehört und ich legte den Hörerer aus Not einfach daneben. Als ich wieder ran ging,war sie immer noch am reden. Crazy.

3.6.13 15:00, kommentieren

In der Reha

1.06.2013                                                                                                                                      Neben mir sitzt eine VIP Omi. Zumindest benimmt sie sich so. Golfclub hier, Tennisclub dort... Normal finde ich das ja auch etwas beneidenswert,aber na ja. Ich schätze, ich bin nicht die Tischnachbarin die sie sich vorgestellt hat. Jedes mal wenn ich die Nase hoch ziehe (was ich ja nicht bewusst mache),fragt sie mich ob meine Erkältung noch nicht besser sei. Zugegebenermaßen sind meine Tischmanieren eher bauernhaft. Ich vergesse immer mir die Stoffservierte auf den Schoß zu legen und mir ist heute zum ersten mal aufgefallen das alle an meinem Tisch ihr Brot mit Messer und Gabel essen. Benehmen hin oder her,Golfclub hin oder her,da hab ich keine Lust drauf. Heute am frühen Nachmittag hatte ich Bauch Beschwerden, zudem ein komisches brennen im Kopf und leichte Ängste. Ich schob es zunächst auf das Eis was ich mit meiner Kollegin in der Stadt gegessen habe. Dann befürchtete ich es lag an der Minestrone vom Mittag.Sicher eine Glutamatbombe. Oder war es meine Angst,die mich heimgesucht hat,mit psychosomatischen Beschwerden? Gott allein weiß es.

1.6.13 19:36, kommentieren

Nichts unter Kontrolle und trotzdem Leben ,In der Reha

31.05.2013                                                                                                                                   Heute hatte ich zum ersten mal Terraintraining. In zügigem Schritt ging es los in die Natur. Natürlich war mir schon bei dem Gedanken mulmigemotion da ich nicht einschätzen konnte in welchem Tempo und wohin es geht. Den ersten Berg schaffte ich mit Bravour. Nun kam ein Berg nach dem anderen. Mein Herz schlug bis zum Hals. Unauffällig schaute ich mich um,ob mich in der Wildnis ein Krankenwagen erreichen kannemotion. Die Therapeutin sah meine panischen Augen wie ein aufgeschrecktes Reh und erklärte mir wie man richtig atmet. Es ging dann auch viel besser. Später, ob ihr es glaubt legte ich sogar noch einen kleinen Abschlußspurt hin.Ich war schon ein wenig stolz. Trotzdem bin ich auch etwas deprimiert. Die anderen Rehagäste unternehmen voller Elan alles mögliche. Leider traue ich mich das noch nicht. Doch ich bleibe am Ball. emotion

 

31.5.13 19:36, kommentieren

Nichts unter Kontrolle und trotzdem Leben ,In der Reha 1.Woche

Ich habe mich doch ganz gut eingelebt. Jetzt nach dem Mittagessen ist mir nicht so gut. Glaube ich hab etwas für mich unverträgliches gegessen. Ich vertrage nicht alles. Gestern ist mir was kurioses passiert. Ich bin zum Frühstückstisch, hab mir das volle Sahnekännchen geschnappt und bin damit schlendernder Weise zum Teeautomaten gelaufen. Auf halber Strecke dachte ich bei mir,das ich noch nie eine Tasse mit zum Teeautomaten genommen habe. Normal stehen die Tassen doch am Automaten. Als ich hinter mich schaue, sehe ich plötzlich eine Sahnespur quer über dem Teppich.Ich Frage euch,wie verpeilt muss man eigentlich sein? In  meiner Gruppen Stunde hab ich das gleich zum Thema gemacht. Ich dachte ich verliere  wohl total die Kontrolle über mich. Aber der Therapeut meinte man kann auch mal etwas verrückt sein. Und ich solle ruhig mal mehr verrückte Sachen machen und mich mal fallen lassen. Das hat mir geholfen.                                                                                            Vorgestern musste ich hier zum Zahnarzt. Ausgerechnet. Wie soll ich mit meiner Angst bloß dort hinkommen ohne nicht gleich einen Herzstillstand zu bekommen!? Trotz unterstützender Angebote meiner Kollegen bin ich mit Einnahme eines viertel Fläschchens  Bach Blüten Notfalltropfen todesmutig los gestiefelt. Ich bin sogar angekommen. Steif wie ein Ast lag ich in dem Zahnarztstuhl,fühlte hin und wieder meinen Puls und ließ alles über mich ergehen. Mit Ach und Krach kam ich auch wieder zur Rehaklinik. Aber ich war froh und stolz es geschafft zu haben.Der Bereich meiner Oberlippe war ziemlich geschwollen,was mich wunderte,da vorher nichts geschwollen war. Jeder mit dem ich sprach bemitleidete mich wegen der eindeutigen Schwellung. Ich dachte es käme evtl.von der Spritze.Nach 3 Stunden tastete ich mit der Zunge an der vermeintlichen Schwellung entlang und entdeckte so ein Watteteil unter meiner Oberlippe. Ich nahm es heraus und keine Schwellung war mehr zu sehen.Hihi.

 

 

30.5.13 13:38, kommentieren



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